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Demokratie

Demokratie (von altgriechisch dēmokratía „Volksherrschaft“) ist eine Staatsform, in der die politische Macht vom gesamten Volk ausgeht. Die Bürger üben diese Herrschaft entweder direkt durch Abstimmungen oder indirekt durch die Wahl von Vertretern in Parlamenten aus. [1, 2, 3]
Kernprinzipien demokratischer Systeme
  • Volkssouveränität: Die Macht im Staat legitimiert sich durch den Willen des Volkes, in der Regel ausgedrückt durch freie, gleiche und geheime Wahlen. [1, 2]
  • Rechtsstaatlichkeit: Staatliches Handeln ist an die Verfassung und Gesetze gebunden. Minderheiten werden geschützt und Grundrechte wie Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit garantiert. [1, 2]
  • Gewaltenteilung: Die Trennung von Legislative (Gesetzgebung), Exekutive (vollziehende Gewalt) und Judikative (Rechtsprechung) verhindert Machtmissbrauch. [1, 2, 3]
  • Pluralismus und Opposition: Es gibt verschiedene Parteien und Meinungen, was den friedlichen Wettbewerb um politische Lösungen ermöglicht. [1, 2]
Wesentliche Formen der Demokratie
  • Direkte Demokratie: Die Bürger entscheiden über Sachfragen und Gesetze direkt an der Urne. Ein bekanntes Beispiel ist die Schweiz, wo das Volk weitreichende Mitbestimmungsrechte hat. [1, 2]
  • Indirekte (repräsentative) Demokratie: Das Volk wählt in regelmäßigen Abständen Vertreter (Abgeordnete), die stellvertretend politische Entscheidungen treffen und Gesetze erlassen. [1, 2, 3]