„Wissen ohne Tugend ist wie ein Baum ohne Wurzeln – es kann nicht gedeihen.“ – Kleanthes, ca. 331 – 233 v.u.Z. Kleanthes von Assos, Schüler des Zenon von Kition und zweiter Schulhaupt […]
„Der Religion ist nur das Heilige wahr, der Philosophie nur das Wahre heilig.“ – Ludwig Feuerbach, 1804 – 1872 Feuerbachs Aphorismus formuliert eine erkenntnistheoretische Inversion, die den Kern seiner religionskritischen Philosophie offenlegt. […]
„Das Übel mit der Welt ist, dass die Dummen so sicher sind und die Intelligenten so voller Zweifel.“ – Bertrand Russell, 1872 – 1970, „The Triumph of Stupidity“ Russells Aphorismus artikuliert eine […]
„Tugend ist, was man mit Leidenschaft tut; Laster ist, was man aus Leidenschaft tut.“ – Aurelius Augustinus, 354 – 430 n.Chr. Augustinus präsentiert hier eine subtile Unterscheidung, die seine gesamte Moralphilosophie durchzieht: […]
„Die Natur hat uns zwei Ohren, aber nur einen Mund gegeben, damit wir mehr zuhören und weniger reden.“ – Kleanthes, ca. 331 – 233 v.u.Z. Kleanthes von Assos, Nachfolger Zenons als Schulhaupt […]
„Das Streben nach Weisheit beginnt mit der Anerkennung unserer Ignoranz.“ – Kleanthes, ca. 331 – 233 v.u.Z. Kleanthes von Assos, Schüler des Zenon und zweiter Schulhaupt der stoischen Philosophie, entwickelte eine Lehre, […]
„Wie das grösste physische Übel der Tod ist, so ist das grösste moralische Übel zweifellos der Krieg.“ – Voltaire, 1694 – 1778 Voltaire konstruiert hier eine Parallelstruktur, die physische und moralische Übel […]
„Die Priester der verschiedenen religiösen Sekten (…) fürchten den Fortschritt der Wissenschaft wie die Hexen den Anbruch des Tages und blicken finster auf den tödlichen Boten, welcher die Zerstörung der Bauernfängerei ankündigt, […]
„Ton knetend formt man Gefässe. Doch erst ihr Hohlraum, das Nichts, ermöglicht die Füllung. Das Sichtbare, das Seiende, gibt dem Werk die Form. Das Unsichtbare, das Nichts, gibt ihm Wesen und Sinn.“ […]
„Gäbe es Gott nicht, müsste man ihn erfinden.“ – Voltaire, 1694 – 1778 Voltaires berühmte Sentenz aus seinem „Épître à l’auteur du livre des Trois imposteurs“ (1768) offenbart die pragmatische Dimension seiner […]